Was ist Hypnose
Was echte Hypnose von Showhypnose unterscheidet, wie eine Trance im Gehirn wirkt und warum Du dabei jederzeit die Kontrolle behältst.
Hypnose ist ein Vorgang, der eine Person in eine Trance führen soll. Eine Trance ist ein hochfokussierter und gleichzeitig meist entspannter Zustand.
Fertige Hypnosen und Trancen dazu findest Du unter Ziele-Hypnosen.
Was macht Hypnose
Hypnose ist ein Vorgang, der einen Trancezustand herbeiführt.
Der historisch ungünstig gewählte Name Hypnose (von Hypnos = Schlaf) legt den Trugschluss nahe, in einer Trance ginge es stets um Entspannung und einen schlafähnlichen Zustand.
Das ist so jedoch nicht ganz richtig.
Eine Trance ist ein enorm fokussierter Zustand. Die Fokussierung auf Entspannung ist möglich. Doch auch Sportler nutzen Trancezustände zur Erhöhung ihrer Leistungsfähigkeit.
In einer Trance verändert sich die Tätigkeit des Gehirns. So ist es möglich, deutlich direkter mit dem unbewussten Teil zu arbeiten.
Klingt “spooky”, ist aber erstaunlich gut erforscht und gehört in vielen Praxen zum Alltag (z. B. in der Arbeit an Rauchen und anderen Angewohnheiten).
Auch bei Zahnärzten ist Hypnose immer öfter eine Alternative zur Spritze, um die Schmerzen zu unterdrücken.
Zugegeben: Ein bisschen magisch ist diese jahrtausendealte Methode auch heute noch. Doch ich glaube, ein wenig mehr Magie würde unserer Welt durchaus guttun.
Unterbrechbar
Auch in einer hypnotisch induzierten Trance bleibt der Hypnotisand in der Lage, die Trance jederzeit zu unterbrechen, wenn er das will.
Zustände vollständiger Willenlosigkeit (wie gelegentlich bei Showhypnosen zu sehen) benötigen nicht nur extrem suggestible Hypnotisanden (die in der Show im Vorfeld aus Tausenden selektiert werden), sondern auch eine starke Motivation (z. B. auch mal im Rampenlicht zu stehen und etwas richtig Verrücktes zu erleben… oder besonders zu sein).
Nichtsdestotrotz sind Hypnosen ein enorm mächtiges Werkzeug, und ich kann nur raten, sie nur mit Therapeuten zu machen, mit denen das Vertrauensverhältnis “stimmt”.
Ängste loslassen
Ängste und hinderliche Glaubenssätze sind ein klassisches Einsatzfeld der Hypnose. Wenn da etwas in Bewegung kommt, lassen sich Ziele oft mit mehr Leichtigkeit angehen; ob das bei Dir so ist, findest Du nur im Ausprobieren heraus. Alternativ kommen hierfür auch Techniken aus dem NLP oder Wingwave infrage.
Ungestört durch sich selbst
Den Kritiker im Kopf mal ausschalten und kreativ an Lösungen arbeiten. So viele Widersacher tragen wir in uns selbst herum. Da helfen Weglaufen und Neustart wenig, doch in Trance lassen sich einige der Widersacher zeitweise deaktivieren. So werden kreative Lösungsprozesse möglich, die “normalerweise” undenkbar wären. Neue Wege tun sich auf.
Konserven
Manchmal helfen auch Standard-Tools, denn nicht jedes Problem ist einzigartig. Egal ob personalisiert oder generisch: So eine Entspannungshypnose kann asynchron und jederzeit auch ganz ohne Coach eingesetzt werden. Und das auch mehrfach. Das spart Zeit und Geld und macht den Einsatz flexibel.