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Völlig losgelöst

Was ist ein Ziel?

Eine Idee, ein Wunsch, ein Plan, ein Traum, ein Ziel? Was ist ein Ziel und was ist der Unterschied zu den Anderen? Und ist das überhaupt wichtig?

Wozu die Wortklauberei

Will man sich über eine Sache unterhalten, ist es wichtig, die gleiche Sprache zu sprechen.

Daher unterscheiden wir bei zieltraum ausdrücklich zwische Träumen, Wünschen, Ideen und Zielen.

Von den erstgenannten unterscheidet dich das Ziel z.B. durch seine eindeutige Formulierung. Hierzu gibt es unterscheidliche Kriterien Frameworks zur Ziedefinition. SMART, Pabsbragör, AROMA und weitere.

Die Fragen, die in diesen Kriterien Frameworks immer wieder auftauchen sind:
Ist das Ziel realistisch?
Ist das Ziel konkret und eindeutig definiert?
Ist der Fortschritt messbar?
Bist Du motiviert das Ziel zu erreichen?
Bei zieltraum haben wir einen etwas anderen Blick auf Ziele. Es geht uns idR. nicht um die typischen Business-Ziele bei denen nur die Frage gestellt wird, "Wie ereiche ich das Ziel am schnellsten, damit ich dann das Nächste und das Nächste und das Nächste...."

Wir beschäftigen uns mit langfristigen Herzenszielen, mit Lebenszielen oder Unternehmenszielen. Wir nennen das UnZiele.

Die für uns wichtigsten Fragen eines Zieles sind:

Warum willst Du das erreichen?
Welches Bedürfnis wird dadurch befriedigt?
Liebst Du, was Du dafür tun musst?
Bist Du bereit den Preis zu zahlen?
Wenn das geklärt ist, nutzen wir auch gerne die etablierten Tools aus dem Business. Schließlich sind sie 1.000-fach bewährt.
Ziele Psychologie
Das Buzzword "Mindset" geistert durch alle Businessetagen und ist an Allem schuld. Der perfekte Sündenbock. Und tatsächlich gibt es Einiges, was sich durch die passende innere Haltung verändern lässt. Vieles sogar. Und manches davon sogar sehr einfach.
Strategie
Die ultimativen Tipps um Ziele zu erreichen gibt es in jedem Ratgeber. Einer der Tipps ist: "Schreib dir eine Aufgaben-Liste. Und immer, wenn Du einen Punkt erledigst, dann streichst Du ihn durch." Doch bist Du ein Listentyp? Dieser Tipp ist für manche Menschen Gold. Für Andere ist es eine Abwärtsspirale der Negativerfahrungen. Doch welche Zielestrategie passt zu Dir?
Warum
"Start with Why" fragt schon Simon Sinek. Und womit? Mit Recht! Das "Warum" ist eine der wichtigsten Fragen beim Ziele erreichen. Denn wenn das Warum unklar ist, wird es schwer die Motivation zu halten. Und noch schlimmer: Es kann passieren, dass man am Ziel an kommt, nur um zu erkennen, dass es gar keinen wirklichen Wert hat. Weil das "Warum" nicht stimmte.
Klarheit
Im Business herrscht das "SMART"e Ziele-Mantra. Und auch wenn es sich nicht immer zu 100% auf persönliche Ziele übertragen lässt, enthält es einen fundamentalen Schatz: Das "S von Smart". Denn das steht für "Spezifisch" also für eindeutig und klar formulierte Ziele. Das nervt zwar, doch es spart viel Zeit und nerven und legt den Grundstein für den späteren Erfolg. (Und für den Spaß auf dem Weg dahin.)

Was ist ein Ziel?

Lasst uns der Frage gemeinsam nach gehen: "Was ist ein Ziel?" Und was ist es nicht. Und was unterscheidet ein Ziel von einem UnZiel? Ein Ziel ist ein Traum mit einem Termin, so sagt man. Reicht das wirklich schon aus? Und wenn nicht, wie unterscheiden sich Traum, Wunsch, Idee, Ziel und UnZiel?

Am Anfang steht eine Idee

Eine Idee kann von unterschiedlicher Qualität sein. Von einer sehr wagen Richtung, die mehr als "Hirnfurz" zu bezeichnen wäre, bis hin zu recht konkreten Vorstellungen. Doch in Allen Fällen trägt sie ein Samenkorn in sich und eine Wahrheit.

Denn so eine Idee, selbst wenn sie vermeintlich plötzlich und aus dem blauen Dunst heraus entsteht, ist stets Ausdruck eines (möglicherweise flüchtigen) Bedürfnisses.

Doch auch Ideen sind flüchtig. Viele kommen in wenigen Augenblicken und verlassen uns ebenso schnell wieder. Wie der Samen einer Pusteblume, der uns nur kurz streift, um dann weiter zu fliegen.

Das könnte z.B. nach einem langen Sonntagsspaziergang mit der Familie die Idee sein: "Ich könnte schon mal wieder etwas mehr für meine Fitness tun".

Wünsche sind Ideen, die sich einmieten.

So eine Idee ist nett. Doch wenn sie anfängt uns zu verfolgen, wenn sie immer wieder auftaucht und anfängt, sich festzusetzen, dann reden wir bei zieltraum von Wünschen.

Wünsche sind Ausdruck eines Bedürfnisses. Sie enthalten Energie und weisen auf einen Mangel hin. Sie sind meist unkonkret, aber mit einer deutlichen Emotion verknüpft.

Hier genauer hin zu gucken, kann sehr nützlich sein. Wenn der Mangel, der zu dem Wunsch führte, wieder fitter zu sein, bspw. darin liegt, sich wieder geliebter zu fühlen, könnte ein klärendes Gespräch mit der eigenen Frau mehr bewirken, als 6 Monate Fitness-Studio.

Träume sind Wünsche aus der Kindheit

Aus unseren unscharfen Träumen sprechen häufig tiefe, vergrabene Bedürfnisse zu uns.

Dinge, die wir uns nicht erlauben - oder Dinge, die uns nicht erlaubt wurden. Denn bereits als Kind lernen wir, was richtig und falsch ist und welche unserer Bedürfnisse als unangemessen bewertet und ggf. auch sanktioniert werden.

Durch solche nicht gelebten Bedürfnisse, entstehen Vakuum-Blasen, die sich gerne mal, viele Jahre später, in ungewollten Verhaltensweisen entladen. (z.B. Jähzorn, Arbeitssucht, Geltungssucht...) Da wir meist nicht verstehen, wieso wir diese Dinge tun, sind wir ihnen ausgeliefert.

Wer auf seine Träume hört und die Bedürfnisse dahinter erforscht, hat die Chance, diese Vakuum-Blasen zu finden und zu heilen. Und so ein glücklicheres Leben führen zu können.

Außerdem stecken in unseren Träumen enorme Antriebsfedern. Auch wenn wir als Erwachsene nicht immer ganz verstehen können, wieso wir etwas als Kind so unendlich erstrebenswert fanden. Es liegt eine Power darin, die wir nutzen können.

Und was ist ein Ziel jetzt genau?

"Ich will fit wie ein Ninja sein", mag einen guten Wunsch abgeben. Doch als Ziel ist es zu schwammig. (Wie weit läuft ein Ninja? Wieviel Beinpressen mit welchem Gewicht schafft er?)

Für ein Ziel müssen die Kriterien wohlgeformter Ziele erfüllt werden. (z.B. SMART, Papsbragör, AROMA, PURE)

IdR. muss ein Ziel also sehr spezifisch und eindeutig beschrieben werden. Es muss klar erkennbar sein, wann genau es erreicht wird. (z.B. exakt beim Übertreten der Marathon-Ziellinie). Der Fortschritt zum Ziel sollte messbar sein. Es sollte eine angemessene Größe haben - nicht zu klein, nicht zu groß. Das Ziel sollte den vielzitierten Termin haben, zu dem es erreicht sein soll.

Erfüllt ein Ziel diese Kriterien, ist es ein wohlgeformtes Ziel.

Auch wenn es nur auf einer fixen Idee basiert. Sogar, wenn es auf keiner eigenen Idee basiert, wie es bspw. bei Zielen eines Angestellten häufig der Fall ist.

Bei einem Ziel ist die Motivation, wie sie aus Wünschen und Träumen entspringt, also nicht garantiert.

Und was macht ein Ziel zum UnZiel?

Ein UnZiel ist ein Ziel, dessen Motivation aus dem Herzen kommt.

Basiert ein wohlgeformtes Ziel auf einem Traum oder einem Wunsch, ist es ein UnZiel.

Hier treffen Maßstäbe und Effizienz des Business und die unglaubliche Motivation und Energie tiefer Bedürfnisse aufeinander.

Und Wozu das alles?

Die Motivation ist doch da, wieso nicht einfach drauf los?

Die Antwort ist sehr simpel: Weil der Weg zum Ziel weit ist und sich auch gegen den Alltagstrott durchsetzen muss. Und "einfach drauf los" schafft es sehr häufig nicht über die ersten Wochen hinaus. - Oder wie sind Deine Erfahrungen damit?

Wovor bewahren uns also diese lästigen Zielkriterien?
Ist ein Ziel zu klein, verschwindet es in den Wogen des Alltags. Es ist zu unbedeutend, als dass es sichtbar bliebe. Ohne Bedeutung, keine Motivation. Es bleibt nach kurzem auf der Strecke.
Ist es zu groß, ragt es zwar wie ein Berg über besagte Wogen des Alltags hinauf, wirkt aber wie ein Berg: riesig, unbezwingbar, unerreichbar. Es wird sich immer ein guter Grund finden, dieses unmögliche Projekt gerade heute nicht zu starten.
Ist ein Ziel nicht konkret ausformuliert, wird es schwer, die richtigen Entscheidungen zu treffen, um es zu erreichen. Das Ergebnis ist meist "Herumgeeiere" bei den Entscheidungen, häufiges Vertagen der Entscheidung oder immer wieder erneutes Entscheiden über "eigentlich" bereits entschiedene Dinge.
Die Milestones (Zwischenziele) holt den Zielkorridor-Effekt als zusätzliche Energiequelle mit ins Boot. Wieso zwischenzeitliche Energieschübe nicht mitnehmen?
Die Messbarkeit liefert Erfolgserlebnisse und sorgt in Kombination mit dem Termin für eine klare Vorstellung: Schaffe ich bei gleichbleibender Leistung mein geplantes Ergebnis? Ich weiß also, ob ich mir ein paar Tage frei nehmen kann, oder ob ich besser das Wochenende mal Arbeit mit nach Hause nehme. Gleichzeitig zeigt es mir jeden Tag, dass es mir ernst ist, mit meinem Ziel.
Habe ich jetzt noch meine Widersacher im Griff, erreiche ich mein Ziel.
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